Dynamische Seite - Kontakte 

Beispiel für dynamische Datenzugriffseite !

Sie können mit Access Ihre Daten ins Internet stellen und dort Daten wie auf der Festplatte oder im Intranet bearbeiten !


Möchten Sie allerdings die Datenbank auf dem Server ausführen lassen, so muss der Server ein Programm enthalten, dass die Datenbank verwalten kann.

Geeignet sind Programme wie MS SQL Server, Oracle, Informix oder Adabas-D.

Access kann dann über die ODBC- oder OLE DB-Schnittstelle auf den Datenbank Server zugreifen.

Doch diese Art der Zugriffe auf Access Datenbanken ( *.mdb ) ist auf kleinere Datenbanken reduziert und noch ziemlich unhandlich.

Besser ist es, ein Access-Project (*.adp = Access Projectdatei ) zu erstellen.
Dabei werden auf dem Server die Tabellen, Beziehungen, Sichten ( Views ) und gespeicherten Prozeduren ( Stored Procedures = SP ) abgelegt.

Formulare, Berichte, Seiten, Makros und Module werden in der *.adp Datei verwaltet.

Der Microsoft SQL Server arbeitet folgendermassen:
Ein Front-End ( = Anwendung, die das Interface beinhaltet = die Projektdatei ) sendet Anfragen an den Server, der als Back-End ( = Datenverwaltung ohne eigenes Interface ) fungiert und die Anfrage bearbeitet, dann die Ergebnisse der Bearbeitung zurücksendet und damit diese über das Front-End-Interface dem Benutzer sichtbar macht.


Der Unterschied zur einfachen Front-End <---> Back-End Lösung ist der, dass bei einem Access-Projekt viel grössere Datenmengen bewältigt werden können, sowie die Bearbeitung der Daten auf dem Server schnell und sicher erfolgt, da alle Berechnungen und Abfragen direkt auf dem Server ausgeführt werden, im Gegensatz zum Front-End <---> Back-End Modell, das kein Access-Projekt ist, bei diesem werden teilweise die Berechnungen und Abfragen vom Front-End vorgenommen.

Die Access Projekte entlasten also das Netzwerk, wenn auch dabei mehr Verwaltungsaufwand für den Administrator von Nöten ist.


Für die einfache Variante der Datenzugriffseiten erstellen Sie aus einer vorhandenen Datenbank einfach eine Datenzugriffseite mit einem Assistenten.

Dabei werden Sie gefragt, wo die Datenzugriffseite abgespeichert werden soll, und damit ist auch die Verknüpfung zwischen Seite und Datenbank festgelegt.

Verschieben Sie anschliessend die DB, dann muss natürlich auch die Datenquelle der Datenzugriffseite dementsprechend verändert werden:
Im Quelltext die Datenquelle ( data source ) suchen und den Pfad der DB verändern, so dass die Seite beim Aufrufen auch die DB und deren Daten findet:
'Jet.OLEDB.4.0;User ID=Admin;Data Source=C:\Mitglied.mdb'


Die Berechtigungen für diese Seite legen Sie beim Erstellen in der Entwurfsansicht fest !

Haben Sie die Absicht, ihre Datenbank im Intranet zu veröffentlichen, dann muss für die Datenquelle statt einer lokalen Adresse der Datenbank eben die Adresse des Intranet-Pfades angegeben werden.

Sie möchten ihre Datenbank ins INTERNET stellen und z.B. einen Online-Shop o.ä. damit bewerkstelligen ?

Dann brauchen Sie als Erstes einen Datenbank-Server, der bei Ihrem Provider die DB auch verwalten kann.

Dann sollten Sie ein Access-Projekt aus der Access-Datenbank erstellen, mit dem Sie dann ihr Online-Projekt bewerkstelligen.


Diese Geschichte ist aber für den Anfänger nicht so einfach, deswegen verweise ich an dieser Stelle ( wie immer ) auf die entsprechende Fachliteratur .


Hier noch ein Beispiel ( Datenbank liegt auf dem lokalen Rechner unter C:\Mitglied.mdb und Zugriffseite leigt im Internet = genau hier.) zur Veranschaulichung:


Um dieses Beispiel Online zu testen, laden Sie sich die DB : Mitglied.zip herunter und legen Sie dann die entpackte Datei : Mitglied.mdb direkt unter Laufwerk : C:/ ab !
In den Einstellungen der Eigenschaften des Browsers müssen die Sicherheitseinstellungen es zulassen, dass Sie auf Datenquellen über Domänengrenzen hinweg zugreifen können !

 Sie können allerdings auch statische Seiten über die Exportfunktion von Access erstellen und veröffentlichen.
Dann können die Daten nur gelesen werden .

Auf Ihrem Rechner testen Sie die erstellten Seiten mit dem Personal Web Server .

Mehr Infos über Microsoft Personal Web Server ( PWS ) !

 

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